Bern · Lesezeit 4 Minuten
Aus dem 9. Stock auf den Asphalt: Wie dieses Smartphone ein zweites Leben bekam
Ein kurzer Moment am offenen Fenster, ein Griff ins Leere – und 27 Meter tiefer liegt das Handy auf dem Trottoir. Was danach passierte, überrascht selbst Technik-Profis.

Der Sturz
Es war ein gewöhnlicher Dienstagmorgen. Beim Lüften der Wohnung im neunten Stock rutschte das Smartphone vom Fensterbrett. Unten angekommen: ein spinnennetzartig zersplittertes Display, ein verbogener Rahmen, kein Bild, kein Ton. Auf dem Gerät: Tausende Fotos, Kontakte, Banking-Apps und Arbeitsdokumente – ein Backup gab es nicht.
Ein Neukauf hätte rund 1000 Franken gekostet – und die Daten wären trotzdem verloren gewesen.
Der Weg in die Werkstatt

Noch am selben Vormittag landete das Gerät bei Handyreparatur NALIA an der Neuengasse 7 in Bern, nur zwei Minuten vom Bahnhof. Nach einer kostenlosen Diagnose stand fest: Display und Rahmen zerstört, Akku aufgebläht – aber die Hauptplatine und damit alle Daten waren intakt.

Der Techniker tauschte das komplette Displaymodul, richtete das Gehäuse, prüfte Kamera, Lautsprecher und Face-ID und setzte einen neuen Akku ein.

Das Ergebnis

Nach etwa zwei Stunden war das Smartphone wieder voll funktionsfähig – zu einem Bruchteil des Neupreises, und kein einziges Foto ging verloren.
3 Tipps nach einem Sturz
- Nicht mehr laden, wenn das Gehäuse verbogen ist – der Akku könnte beschädigt sein.
- Displaysplitter abkleben, um Schnittverletzungen zu vermeiden.
- Schnell zum Fachbetrieb – je früher, desto besser sind die Chancen für Ihre Daten.
Handy kaputt? Lassen Sie es jetzt prüfen.
Zur Handyreparatur NALIA